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  • Monaco – wo reich und schön zu Hause sind

    Monaco – wo reich und schön zu Hause sind

    Unser nächster Tagesausflug bringt uns in eines der kleinsten Länder der Welt – das Fürstentum Monaco. Wieder startet unser Tag am Bahnhof Nice-Ville, von wo mehrmals pro Stunde Züge nach Monaco, und auch darüber hinaus bis nach Italien, abfahren. Rund 30 Minuten dauert die Reise, die im unterirdischen Bahnhof von Monte Carlo endet.

    Als wir dort ankommen, wird mir ein kleines Missgeschick bewusst. Als ich ein SMS mit den Roaming Informationen von meinem Mobilfunkanbieter bekomme, fällt mir ein das Monaco ja gar nicht Teil der EU ist. Somit gilt auch das Roamingabkommen, an das ich mich innerhalb der EU schon gewöhnt habe, nicht. Schnell schalte ich meine Datenverbindung ab, doch wie sich bei der nächsten Abrechnung zeigt, war ich zu langsam. Rund 20 Euro sind für weniger als ein Megabyte an Daten fällig.

    Einreisekontrollen gibt es in Monaco übrigens keine. Der Zwergstaat ist zwar weder Teil der EU und hat auch das Schengen Abkommen nicht ratifiziert, durch bilaterale Abkommen mit Frankreich gilt aber trotzdem die Visa Politik des Schengen Raums.

    Nachdem wir den Bahnhof verlassen haben, nehmen wir den Bus nach Monaco-Ville. Dort, auf einem Hügel, liegt der Fürstenpalast sowie die befestigte Altstadt von Monaco. Wir spazieren zu Fuß auf den rund 60 Meter hohen Hügel, wer möchte kann aber auch einen Bus nehmen.

    Der Fürstenpalast von Monaco

    Nachdem wir den, eher unspektakulären, Fürstenpalast von außen gesehen haben, machen wir in einem Cafe in der Altstadt halt um uns zu stärken. Durch verwinkelte Gassen schlendernd landen wir schließlich vor der Kathedrale von Monaco.

    Die Kathedrale von Monaco

    Nur unweit von der Kathedrale finden wir die Gärten von St. Martin, ein terrassenförmig angelegter, öffentlicher Park. Hier gibt es nicht nur einen wunderbaren Ausblick aufs Meer, sondern auch einige Statuen von berühmten Einwohnern. Dazu zählt, neben Fürst Albert I., auch Grace Kelly. Die amerikanische Schauspielerin war die Ehefrauf von Fürst Rainier III. von Monaco. Kennengelernt haben sich die beiden übrigens bei den Filmfestspielen in Cannes.

    Bronzeskulptur einer sitzenden Frau in eleganter Pose, umgeben von grüner Landschaft und Bäumen.
    Die Statue von Grace Kelly in den Gärten von St. Martin

    Unser Spaziergang durch Monaco geht weiter, vorbei am Ozeanographischen Museum hinunter zum Hafen von Monaco. Dieser wird vor allem Formel1 Fans ein Begriff sein, rasen die Boliden hier doch mit halsbrecherischen Geschwindigkeiten vorbei.

    Wir steigen in einen Bus ein, mit dem es in weitaus gemütlicherem Tempo weitergeht. Unser nächstes Ziel – Monte Carlo. Hier, rund um das weltbekannte Casino, trifft sich die High Society. Während vor dem Hotel de Paris Supersportwagen schlange stehen, finden sich auf der anderen Seite des Casinoplatzes allerlei Luxusgeschäfte.

    Das Casino von Monte Carlo

    Wir schauen uns den Trubel ein wenig von außen an, bevor wir vor dem aufziehenden Regen in das Metropole Shoppingcenter flüchten. Auch hier finden sich exklusive Boutiquen sowie ein paar Cafes, flankiert von riesigen Kronleuchtern.

    Diese Haarnadelkurve dürfte Formel1 Fans bekannt vorkommen.

    Wir rasten uns hier bei einem Kaffe ein wenig aus, bevor es zu Fuß zurück zum Bahnhof geht. Unseren nächsten Ausflug haben wir auch schon geplant, dabei geht es dann hoch hinaus. Mehr davon erzähle ich euch beim nächsten Mal.

  • Cannes – unter goldenen Palmen

    Cannes – unter goldenen Palmen

    Vielen Lesern wird die Stadt Cannes wohl hauptsächlich wegen der Internationalen Filmfestspiele, welche dort seit 1946 stattfinden, ein Begriff sein. Was vielleicht weniger Menschen wissen, ist, das vor Cannes zwei Inseln liegen, die sowohl bei Touristen also auch bei Einheimischen sehr beliebt sind. Eine davon, die Île Sainte-Marguerite wollen wir heute erkunden.

    Die Palme, das Logo der Filmfestspiele, ist in Cannes allgegenwärtig

    So gehts in der Früh ab zum Bahnhof von Nizza, wir reisen mit dem Zug nach Cannes. Die Fahrt dauert rund 40 Minuten und verläuft fast gänzlich Entlang der Küste. In der Filmstadt angekommen spazieren wir zum Hafen, von dort wollen wir die Fähre nach Sainte-Marguerite nehmen. Zuvor stärken wir uns aber noch mit einem Eiskaffee – auf der Insel gibt es nämlich nur wenige Einkehrmöglichkeiten.

    Wir haben unsere Tickets für die Fähre bereits vorab online gebucht und können direkt einsteigen. Für kurzentschlossene gibt es aber auch direkt am Hafen die Möglichkeit, Fahrkarten zu kaufen. Mit dem recht modernen Katamaran geht die Überfahrt Ruck-Zuck und nach rund 15 Minuten sind wir schon auf Sainte-Marguerite.

    Die Karte der Insel

    Direkt am Pier der Insel gibt es neben einer übersichtlichen Karte auch einen kleinen Imbissstand. Wir wollen das angenehme Morgenwetter nutzen und besuchen als erstes eine der Hauptattraktionen der Insel – das Fort Royal. Dieses Fort diente über Jahrhunderte als französisches Staatsgefängnis. Der berühmteste, hier festgehaltene Gefangene, war der mysteriöse Mann mit der eisernen Maske.

    Am Weg zum Fort schützen uns Bäume vor der Sonne

    Heute ist das Fort, neben einer Touristenattraktion, auch eine Herberge. Außerhalb der Ferien kann man hier am Wochenende im Fort übernachten. Während des Sommers verbringen hier Jugendliche ihre Ferien.

    Um das Fort Royal betreten zu dürfen, muss man Eintritt zahlen. Dann darf man sich frei am Gelände bewegen und auch ein kleines Museum besuchen. Dazu gibt es spektakuläre Ausblicke von den Festungsmauern. Möchte man die Gefängniszellen im innersten des Forts sehen, muss ein weiteres Ticket gelöst werden.

    Der Ausblick von den Zinnen des Forts

    Nach dem Fort spazieren wir zur anderen Seite der Insel. Unser Plan – einen gemütlichen Platz finden um ein bisschen zu baden. Dabei haben wir die Rechnung aber ohne die anderen Besucher der Insel gemacht, die sich schon die besten Plätze gesichert haben. Gleichzeitig macht es auch die Beschaffenheit der Insel schwierig, einen gemütlichen Liegeplatz zu finden. Einen Sandstrand sucht man nämlich auch hier vergebens. So finden wir schließlich einen Platz halb im Wald, halb auf den Felsen – gut das wir unsere Wasserschuhe mitgebracht haben.

    Nachdem wir uns abgekühlt haben, geht es am frühen Nachmittag zurück zum Hafen. Zuerst machen wir aber noch einen kurzen Stopp am Imbiss, um uns auch innerlich abzukühlen.

    Zurück in Cannes macht sich dann der Hunger bemerkbar. Wir finden am Eingang zum Hafen ein Restaurant und stärken uns mit Pizza und Pasta.

    Am Weg zurück zum Bahnhof machen wir noch am „Walk of Fame“ von Cannes halt. Hier, direkt um das Festspielhaus, gibt es Handabrücke zahlreicher Filmstars zu entdecken.

    Ganz schöne Pratzen hat der Silvester

    Es wird schon Abend, als wir wieder im Zug Richtung Nizza sitzen. Während an uns die Côte d’Azur vorbei rauscht, überlegen wir uns schon wo es morgen hingeht. Wofür wir uns entschieden haben, das erzähle ich euch beim nächsten Mal.

  • Nizza – das Tor zur Côte d’Azur

    Nizza – das Tor zur Côte d’Azur

    Den meisten Österreichern kommt, wenn sie an das Mittelmeer denken, wohl zuerst Italien in den Sinn. Doch auch dessen Nachbarland Frankreich kann mit malerischen Stränden, glasklarem Wasser und jeder Menge Hitze punkten. In den nächsten Beiträgen nehme ich euch mit, zurück zum letzten Sommer, in dem wir eine Woche an der Côte d’Azur verbracht haben. Vielleicht bekommt ihr ja auch Geschmack auf einen Urlaub im Süden Frankreichs.

    Als Homebase für unseren Urlaub haben wir Nizza – die fünftgrößte Stadt Frankreichs – gewählt. Einerseits, da sie optimal für Ausflüge zu den anderen Städten und Dörfern der Region angebunden ist und andererseits da es täglich mehrere Direktflüge von Wien aus gibt.

    Ankunft am Flughafen von Nizza

    Unser Quartier in Nizza haben wir zwischen Hauptbahnhof und Strand aufgeschlagen. Wobei sich der Strand doch von denen, die wir aus Italien, Griechenland oder Brasilien gewohnt sind, unterscheiden. Anstatt Sand gibt es hier vorwiegend Steine. Also nichts für Menschen die gerne ihr Handtuch ausbreiten und es sich am Strand gemütlich machen.

    Tipp: Wenn ihr vorhabt, mehrere Städte der Côte d’Azur mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden, schaut euch den Pass Sud Azur Explore an. Dieser Pass lässt euch für 3, 7 oder 14 Tage fast alle öffentliche Verkehrsmitteln der Region nutzen.

    Entlang des Strandes verläuft die rund sieben Kilometer lange Promenade des Anglais. Hier findet man, neben öffentlichen Strandbereichen, auch unzählige Strandclubs. Dort liegt man dann etwas gemütlicher, was allerdings seinen Preis hat. Hinzu kommt, das man in der Hauptsaison besser schon einige Tage vorher seine Liege und Schirm reserviert.

    Promenade des Anglais

    Um sich einen Überblick über die Stadt zu verschaffen, bietet sich der Parc de la Colline du Château an. Von diesem Hügel im Südosten der Stadt hat man einen wunderbaren Ausblick über ganz Nizza. Der Strand, die Promenade und die Altstadt auf der einen Seite, der Hafen auf der anderen. Hinauf geht es entweder zu Fuß, mit einem Lift im Berg oder mit einem „Touristenzug“.

    Der Eingang zum Lift zum Chateau

    Die Altstadt von Nizza lädt regelrecht dazu ein, erkundet zu werden. Überall in den engen Gassen der Stadt gibt es etwas zu entdecken. An historischen Gebäuden mangelt es freilich nicht, war Nizza doch schon zur Zeit der Römer besidelt. Die ersten Spuren des Homo erectus reichen sogar 400.000 Jahre zurück.

    Eine der für Nizza typischen Straßen

    Auch Kulinarisch hat Nizza einiges zu bieten. Neben klassischer französischer Küche schmeckt man den Einfluss des nahen Italiens. Doch auch einige regionale Spezialitäten gibt es. Dazu zählt Socca, eine Art Palatschinke aus Kichererbsenmehl. Oder die Pissaladière, ein mit Sardinen und Oliven belegter Brotteig. Keine Angst, zum Frühstück darf es trotzdem ein Crossaint sein 😉

    Die traditionelle Pissaladière

    Wenngleich Nizza die größte Stadt der Côte d’Azur ist, müssen sich die anderen Orte der Region nicht verstecken. Ganz egal ob man Strandmensch ist, gerne Städte erkundet oder hoch hinaus möchte – für jeden ist etwas dabei. Wir haben uns drei solcher Orte angeschaut, mehr dazu dann in den nächsten Beiträgen!

  • Lignano – mehr als Tutto Gas

    Lignano – mehr als Tutto Gas

    Während in der Steiermark aktuell Nebel und Frost regieren, möchte ich euch auf einen Kurzurlaub aus dem letzten Frühling mitnehmen. An einem verlängerten Wochenende im Juni setzen wir uns ins Auto und machten uns auf den Weg in Richtung Italien. Unser Ziel – Lignano. Ein Ort, der in weiten Teilen Österreichs eher für Party und Alkoholexzesse, vor allem zu Pfingsten, bekannt ist. Wir wollten es ein wenig ruhiger angehen und haben uns deshalb in einem Hotel knapp außerhalb des Zentrums einquartiert.

    Auf dem Weg nach Lignano

    Nach knapp vier Stunden fahrt kamen wir am späten Nachmittag bei unserem Hotel an. Einmal kurz frisch gemacht führte uns der erste Weg direkt zum Strand. Während die Badegäste bereits ihre Sachen packten, tankten wir noch ein paar Sonnenstrahlen bevor wir ins Zentrum weiter spazierten. Schließlich schlug der Hunger zu und wir entschieden uns dazu, den kulinarischen Teil unseres Italien Trips mit Pizza zu beginnen. Abgeschlossen wurde der Abend in einer Cocktailbar, wo wir den lauen Frühlingsabend genossen.

    Pizza zum Abendessen

    Am nächsten morgen geht es nach dem Frühstück direkt zum Strand. Unser Hotel hat dort ein Kontigent von Strandliegen und Schirmen gebucht, die wir während unseres Aufenthaltes nutzen dürfen. So relaxen wir hier in der vierten Reihe, ganz nahe am Meer. Das ist auch gut, denn obwohl es erst Juni ist heizt uns die Sonne richtig ein. So gehts immer wieder ab ins Wasser um uns abzukühlen.

    Sonnenschirm und -liegen sind bei unserem Hotel inkludiert

    Zu Mittag holen wir uns nur an einem Kiosk einen Snack, für das Abendessen haben wir nämlich etwas besonderes geplant. Unweit von unserem Hotel gibt es ein Gaucho Restaurant, somit gibts am Abend einen Berg Rindfleisch. Gegrillt natürlich stilecht über dem Feuer, direkt im Restaurant.

    Um das viele Fleisch am nächsten Tag abzuarbeiten, leihen wir uns in unserem Hotel zwei Fahrräder aus. Damit gehts durchs Zentrum bis ans Ende von Lignano – unser Ziel ist der Leuchtturm. Dort angekommen gibt’s einen zweiten Kaffee, bevor es quasi auf der Rückseite der Bucht zurück zum Hotel geht. Den restlichen Tag verbringen wir im Hotel, wir pendeln zwischen Pool und Whirlpool hin und her.

    Auch am Yachthafen machen wir einen kurzen Stop bei unserer Radtour

    An unserem letzten vollen Tag in Lignano geht es nochmals an den Strand. Haben die Menschen rund um uns am ersten Tag noch hauptsächlich Deutsch gesprochen, sind jetzt am Samstag viel mehr Einheimische dort. So hat man nicht mehr das Gefühl, in einer österreichischen Kolonie Urlaub zu machen.

    Zum Abendessen gibt es diesmal ein klassiches, italienisches Menü. Eine Vorspeise, Pasta als ersten Gang und Fleisch als zweites Hauptgericht. Zur Verdauung flanieren wir durch die, auch zur später Stunde, gut besuchte Fußgängerzone im Zentrum. Natürlich darf auch ein Gute-Nacht Cocktail in einer Bar nicht fehlen.

    In der Fußgängerzone von Lignano

    Am nächsten Tag steht die Rückreise nach Österreich an. War die Anreise noch problemlos und ohne Stau möglich, sieht es jetzt nicht so gut aus. Die Autobahn ist dicht, das Navi lotst uns über Landstraßen bis nach Udine. Erst dort geht es auf die Autobahn, die wir bei Tarvis gleich wieder verlassen. Hier, kurz vor der Grenze, gönnen wir uns noch eine letzte Pizza und ein Tiramisu, bevor der Kurzurlaub zu Ende geht.

    Gut, dass der Sommer aber noch gar nicht richtig gestartet hat. Was wir letzten Sommer noch alles erlebt haben erfahrt ihr in den nächsten Beiträgen 🙂

  • Eine Wanderung am Altausseer See

    Eine Wanderung am Altausseer See

    Heute nehme ich euch mit zu einem kurzen Ausflug ins Salzkammergut. Hier, wo sich einst schon die Kaiserfamilie auf Sommerfrische begab und Erzherzog Johann sein Herz verlor, lässt sich hervorragend Wandern.

    Los geht unsere Wanderung am Sattl, denn unser erstes Ziel ist die Tressensteinwarte. Hier am Sattl gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz, an dem man sein Auto abstellen kann. Wir haben ein Shuttle von unserer Unterkunft genutzt, um hier her zu kommen. Alternativ kann man auch von Bad Aussee oder Grundelsee hier her wandern.

    Am Parkplatz gibts auch einen Gasthof

    Kurz nach dem Parkplatz geht es auch schon in den Wald hinein, unser Aufstieg beginnt. Stetig geht es rund 45 Minuten bergauf. Dabei müssen wir rund 200 Höhenmeter meistern. Fast der ganze Weg liegt dabei im Wald, was gerade bei wärmeren Temperaturen optimal ist. Zwischendrin werden wir immer wieder mit Ausblicken auf die umliegenden Berge des Toten Gebirges belohnt.

    Der Ausblick beim Aufstieg

    Obwohl es vom Parkplatz bis zur Tressensteinwarte weniger als zwei Kilometer sind, kommen wir ganz schön ins Schwitzen. Oben angelangt müssen wir noch die Stufen der Warte erklimmen und werden belohnt – der Ausblick von hier ist fantastisch. Man hat den ganzen Altausseer See im Blick, über ihm thront der Hausberg der Ausseer – der Loser.

    Der Blick von der Tressensteinwarte

    Nachdem wir uns ein wenig ausgeruht haben, machen wir uns an den Abstieg zum Altausseer See. Zuerst geht es den gleichen Weg retour, den wir hinauf genommen haben. Nach rund einem Kilometer biegen wir dann links ab, um zum See hinunter zu kommen. Wie der Weg nach oben ist auch jener nach unten recht steil, man sollte also auf jeden Fall auf gutes Schuhwerk achten.

    Am See angekommen haben wir zwei Optionen. Entweder nochmal nach links abbiegen um nach Altaussee zu kommen, oder nach rechts abbiegen und den See umrunden. Wir entscheiden uns für zweiteres.

    Blick auf den Dachstein vom Seeufer aus

    Hier wird die Wanderung zu einem entspannten Spaziergang. Am Weg um den See gibt es einige Einkehrmöglichkeiten. Wer abkühlung von außen sucht, kann auch den Sprung in den See wagen.
    Nach rund 12 Kilometern kommen wir so in Altausse an, von hier gehts per Taxi wieder retour zu unserer Unterkunft. Dort heißt es erst mal, die verlorenen Elektrolyte wieder aufzufüllen 🙂

    Die Wanderroute

  • 48 Stunden in Athen

    48 Stunden in Athen

    Die letzte Station unserer Reise bring uns in die Hauptstadt Griechenlands – Athen. Die Koffer prall gefüllt begeben wir uns auf die längste Überfahrt. Rund drei Stunden dauert die Fahrt von Mykonos zum Hafen von Piräus. Von dort geht es dann mit dem Taxi weiter zu unserer Unterkunft, wo wir die letzten zwei Nächte unseres Urlaubs verbringen.

    Gut das sich unsere Koffer vergrößern lassen…

    Dort angekommen ist erstmal duschen angesagt. War die griechische Hitze auf den Inseln noch auszuhalten, ist sie hier in der Stadt fast unerträglich. Und das, obowhl es erst Anfang Juni ist.

    Zum Abendessen geht es in eine traditionelle Taverne, neben einem griechischen Salat probieren wir auch die gefüllten Weinblätter. Die Sonne geht unter und wir schlendern, am Fuße der Akropolis, noch ein wenig durch die Gassen.

    Griechisches Abendessen

    Zurück in unserem Hotel nutzen wir unsere Terrasse, um einen nächtlichen Blick auf das Wahrzeichen der Stadt zu werfen. Hoch über der Stadt thront die Akropolis, welcher wir am nächsten Tag einen Besuch abstatten werden.

    Die Akropolis bei Nacht

    So machen wir uns am nächsten Morgen schon früh auf den Weg zum Wahrzeichen der Stadt. Da unsere Unterkunft nicht all zu weit vom Eingang entfernt liegt, entscheiden wir uns zu Fuß dorthin zu gehen. Unterwegs machen wir noch einen Stop bei einem Straßenmarkt, um noch letzte Souvenirs zu kaufen. Dann geht es den Hügel im Zentrum Athens hinauf und schon bald sehen wir eine Lange Menschenschlange vor der Kassa. Wir haben unsere Tickets zum Glück schon vorher gekauft, so können wir gleich direkt in das Gelände.

    Schatten suchen wir an diesem Tag fast vergeblich

    Unser erster Stop ist am Odeon des Herodes Atticus. Dieses gut erhaltene Theater bietet für rund 5000 Menschen Platz und wird auch heute noch regelmäßig für Vorstellungen genutzt. Vorbei am Tempel der Nike geht es dann ins Zentrum der Akropolis. Hier wird alles vom Parthenon überstrahlt. Dieser, der Göttin Athene gewidmete Tempel, thront hier seit bereits 2500 Jahren über der Stadt.

    Bei unserem Besuch ist der Tempel für Renovierungsarbeiten eingerüstet

    Es geht fast etwas magisches von diesem Bauwerk aus. Wie es wohl vor mehr als zweitausend Jahren hier zugegangen ist?
    Als wir uns schließlich vom Anblick des Parthenon losreißen können, staunen wir erstmal über den Ausblick zur anderen Seite. Von hier bietet sich einem ein wundervoller überblick über Athen mit seinen hellen Häusern.

    Blick von der Akropolis

    Wir setzen unseren Rundgang beim Erechtheion, einem Tempel im ionischen Baustil, fort, ehe es über den Vorhof der Akropolis wieder nach unten geht. Dort angenommen gönnen wir uns noch ein letztes griechisches Abendessen, ehe es am nächsten Tag zurück nach Österreich geht.
    Damit endet unser Urlaubstagebuch aus Griechenland, ich hoffe ihr seid schon gespannt wo es als nächstes hingeht 🙂

  • Mykonos – die Partyinsel

    Mykonos – die Partyinsel

    Was für die deutschen der Ballermann ist, das ist für viele Briten Mykonos. Jeden Sommer wird die Insel von feierlaunigen Menschen gestürmt, die Clubs sperren erst zu wenn es wieder hell wird. Auch wir haben uns für ein paar Tage nach Mykonos gewagt und so einiges erlebt.

    Der Fährhafen von Mykonos liegt ein wenig außerhalb des Ortszentrums. Um dort hin zu kommen gibt es mehrere Optionen. Entweder mit einem Taxi, einem herkömmlichen Bus oder dem SeaBus – einem Boot das als Bus zwischen einigen Punkten auf Mykonos verkehrt.

    Der SeaBus – fotografiert vom regulären Bus aus

    Wir entscheiden uns für den normalen Bus und sind damit schon nach wenigen Minuten im Zentrum von Mykonos. Unser Hotel liegt ein paar Minuten außerhalb in einem etwas ruhigeren Teil der Insel. Dafür können wir an einem tollen Pool mit wunderbarem Panorama entspannen.

    Hotelpool mit Ausblick

    Erfrischt geht es ca. zehn Minuten zu Fuss zurück nach Mykonos. Wir wagen uns in das Labyrinth der Altstadt, auf der Suche nach einer Bar an der wir den Sonnenuntergang sehen können. Schließlich werden wir direkt am Meer fündig. Vor uns klatschen die Wellen ans Ufer, wärend wir bei einem Cocktail den Sonnenuntergang genießen.

    Der malerische Sonnenuntergang auf Mykonos

    Den nächsten Tag starten wir bei einem ausgiebigen Frühstück. Nachdem unser Hotel über kein Restaurant verfügt, wird das Frühstück direkt aufs Zimmer geliefert. So können wir die Köstlichkeiten auf unserem Balkon genießen.

    Frühstück im Freien

    Danach geht es zu einem der unzähligen Beachclubs, für welche Mykonos bekannt ist. Dorthin kommen wir mit dem Bus vom Zentrum von Mykonos aus. Trotz früher Stunde ist schon einiges los. Da wir uns noch in der Vorsaison befinden ist der Eintritt frei, nur Liegen und Schirm sind zu bezahlen.

    Der Eingang des Beach Clubs

    Wir ergattern gerade noch zwei Liegen im Schatten. Obwohl es noch nicht einmal zu Mittag ist, knallt die Sonne gnadenlos herab. Im Freibereich des Beach Clubs werden wir mit House- und Clubmusik beschallt, während im inneren bereits Discoklänge tönen. Als wir nach ein paar Stunden ins innere des Clubs wechseln, ist die Party auch schon im vollen gange. Eine Gruppe junger Briten lässt sich mit Moët und Vodka feiern.

    Der Strand im Beachclub

    Wir genehmigen uns etwas abseits ein paar Getränke, bevor es mit dem letzten Bus zurück nach Mykonos geht. Hier fällt ein Nachteil der Vorsaison auf – der letzte Bus des Tages fährt schon relativ früh zurück in die Stadt. Zur Hauptsaison hätten wir noch die eine oder andere Stunde länger im Beachclub feiern können.

    Am nächsten Morgen entspannend wir erstmal am Hotelpool, ehe es für ein spätes Mittagessen ins Zentrum geht. Dabei erkunden wir die verwinkelten Gassen, die voll mit Bars, Boutiquen und Souvenirshops sind.

    Manche bringen von Mykonos wohl mehr nach Hause als geplant…

    Zum Abschluss des Tages genießen wir nochmals den Sonnenuntergang. So geht unser letzter voller Tag auf Mykonos zu Ende, morgen geht es zur letzten Station unserer Reise weiter. Mehr dazu erfahrt ihr beim nächsten Mal.

  • Naxos – ein Paradies für Badenixen

    Naxos – ein Paradies für Badenixen

    Nach einer Woche auf Santorini geht es weiter auf eine Insel, von der wir vor diesem Urlaub nicht viel wussten. Lediglich das sie mitunter die schönsten Strände Griechenlands zu bieten hat, hatte unsere Recherche ergeben. Und soviel können wir vorweg nehmen – das stimmt definitiv.

    Wir waren nicht die einzigen, die Santorini an diesem Tag verlassen haben

    Aber von Anfang an. An unserem letzten Tag auf Santorini begeben wir uns zum Hafen. Von hier aus geht’s mit der Seajets Fähre nach Naxos. Unser Mietauto haben wir vorher zurück gegeben. Die Überfahrt dauert rund 90 Minuten, auf der riesigen Fähre merkt man kaum, das man sich am Wasser befindet.

    Der Ausblick von unserem Balkon

    In Naxos angekommen schnappen wir uns ein Taxi zu unserer Unterkunft – einem kleinen Familienhotel direkt am Strand. Dem statten wir auch sofort einen Besuch ab. In der Vorsaison sind die Liegen und Sonnenschirme in den Strandbars sogar noch gratis, solange man etwas konsumiert. So verbringen wir den Rest des Tages dort.

    Wir bekommen sogar eine Liege in der ersten Reihe

    Am nächsten Tag geht es zum Agia Anna Strand. Hier verbringen wir den Vormittag in einem Beachclub, ehe wir noch den Steinhei von Naxos besuchen. Gleich daneben findet sich auch noch eine kleine Kapelle.

    Mit etwas Fantasie kann man einen Hai erkennen

    Das Meer ist hier kristallklar, aber auch noch etwas frisch. Im Gegensatz zu Santorini sind die Strände von feinem Sand bedeckt und laden zum Entspannen ein.

    Den Abend lassen wir in einer Taverne neben unserem Hotel ausklingen. Hier gibt’s heute Spanferkel – der Ouzo geht aufs Haus.

    Spanferkel frisch vom Holzkohlegrill

    Natürlich darf auch ein wenig Kultur nicht fehlen. In der Nähe des Hafens findet sich die Portara von Naxos – das erhalten Tor eines alten Tempels. Dieser war Apollo gewidmet, wurde aber nie fertiggestellt.

    Das Wahrzeichen von Naxos – die Portera

    Nach ein paar Tagen Entspannung am Strand geht es weiter zur dritten Insel unserer Reise. Welche das ist erzähle ich euch beim nächsten Mal.

  • 100 Beiträge – ein Blick zurück

    100 Beiträge – ein Blick zurück

    Als ich diesen Blog vor gut drei Jahren gestartet hab, gab es zwei Motivationen. Einerseits meine Freunde und Familie zu Hause über meine Abenteuer auf dem laufenden zu halten. Auf der anderen Seite auch für mich, um in einigen Jahren noch auf die wunderbaren Erlebnisse zurückblicken zu können. Mittlerweile umfasst der Blog bereits 100 Beiträge – Zeit für ein kleines Zwischenfazit.

    Rund 2400 Besucher aus der ganzen Welt durfte ich über die Jahre hier willkommen heißen. Der Großteil davon aus Österreich, doch auch Menschen aus Japan, Georgien oder Cabo Verde haben dem Blog einen Besuch abgestattet.

    Woher die Besucher kommen

    Die beliebtesten Beiträge drehen sich dabei um das Thema Outdoor. Dazu zählen der Beitrag über den Nationalpark Torres del Paine oder meine Wanderung zu den Marinka Wasserfällen. Doch auch der Eintrag zum Karneval in Rio hat zu großem Interesse geführt. Der beliebteste Tag für meine Leser ist übrigens der Dienstag. An Dienstagen fanden mit 36% mehr als ein Drittel der Aufrufe statt.

    Der Karneval in Rio war eines der beliebtesten Themen

    Am meisten Beiträge habe ich bisher über meine Erlebnisse in Kolumbien verfasst – ganze 21. An zweiter Stelle folgt Brasilien mit 16, dahinter kommen Bolivien und Chile mit je 14 Beiträgen. Abgeschlagen folgen meine Reisen innerhalb Europas – das wird sich in Zukunft aber sicher ändern.

    Das Farbenfrohe Kolumbien ist bisher Spitzenreiter was die Anzahl an Blogeinträgen betrifft.

    Dabei habe ich insgesamt rund 40.000 Wörter geschrieben – also ungefähr 400 pro Beitrag. Als Buch gedruckt würde mein Blog immerhin schon rund 140 Seiten füllen. Untermalt wurden die Beiträge von rund 1200 Bildern und Videos.

    Wie geht es jetzt weiter? Nachdem ich in den letzen Monaten etwas säumig mit neuen Beiträgen war, möchte ich euch wieder regelmäßiger auf dem Laufenden halten. Aktuell sind bereits einige Einträge zu Griechenland in der Pipeline, schaut also bald wieder vorbei 🙂

    PS: Falls ihr Feedback für mich habt, nutzt den Button am Ende der Seite oder schreibt mir ein Kommentar.

  • Santorini – von blauen Dächern und schwarzem Sand

    Santorini – von blauen Dächern und schwarzem Sand

    Beim Gedanken an Santorini dominieren zwei Farben. Da ist das Weiß der Häuser, welche sich teilweise wie Schwalbennester and die Caldera der Vulkaninsel schmiegen. Und das Blau des Meeres sowie der Dächer, welche das Markenzeichen dieser atemberaubenden Insel sind. Wir sind hier Ende Mai, noch in der Vorsaison, und trotzdem ist schon einiges los.

    Weiß und blau findet man auch in der griechischen Flagge.

    Mit dem Zug geht es nach Wien und von dort direkt nach Santorini. Nach der Ankunft mieten wir uns noch ein kleines Auto, um die Insel auf eigene Faust erkunden zu können. Damit geht es ab nach Akrotiri, der kleinen Ortschaft am südwestlichen Ende der Insel. Von hier aus wollen wir uns selbst ein Bild von Santorini machen, bevor es noch für zwei Nächte nach Oia geht.

    Wegen der vielen engen Straßen entscheiden wir uns für einen kleinen Mietwagen

    Am nächsten Morgen geht es erstmal zum Strand. Hier kommt eine neue Farbe ins Spiel – schwarz. Statt goldgelbem Sand finden wir hier schwarze Kiesel. Auch mit der griechischen Küche machen wir hier zum ersten Mal Kontakt – zu Mittag gibt es Moussaka und einen griechischen Salat.

    Schwarzer Strand mit weißem Steg

    Nach einem entspannten Tag am Strand machen wir uns noch zum Leuchtturm von Akrotiri auf. Dieser liegt nur unweit von unserer Unterkunft und ist ein beliebter Ort um den Sonnenuntergang zu bewundern.

    Nicht nur wir wollten den Sonnenuntergang genießen

    Am zweiten Tag geht es auf eine Bootstour rund um Santorini. Mit dem Katamaran steuern wir unterschiedliche Aussichtspunkte an und bekommen so einen Überblick über die Insel. Natürlich stoppen wir auch beim Vulkan selbst um ein Bad zu nehmen. Das Wasser ist hier fast schon heiß und riecht nach Schwefel – ein außergewöhnliches Erlebnis.

    Eine Impression vom Katamaran

    Natürlich darf im Urlaub auch etwas Kultur nicht fehlen. Daher geht es am nächsten Tag hoch hinauf nach Alt-Thera. Unser Mietwagen meistert die engen Serpentinen ohne Probleme und nach einer kurzen Wanderung werden wir mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Hier, am höchsten Punkt von Santorini, findet man die antiken Überreste einer Stadt. Kleine Tafeln erklären die Geschichte hinter den einzelnen Gebäuden, die hier vor tausenden Jahren standen.

    Die Überreste des antiken Theaters

    Zum Abendessen begeben wir uns nach Thira, der größten Ortschaft auf Santorini. Während wir das Essen und den Ausblick direkt am Rand der Caldera genießen, kommen wir zum ersten Mal mit dem Touristenmassen in Kontakt, die bei den Einheimischen für Unmut sorgen. Im Hafen liegen zwei riesige Kreuzfahrtschiffe, durch die engen Gassen von Thira stauen sich die Menschen. Vor der Seilbahn, welche die Tagesgäste zurück in den Hafen bringt, gibt es eine Schlange wie in einem Einkaufszentrum am Black Friday.

    Der Ausblick beim Abendessen

    Am nächsten Tag machen wir noch einen Abstecher am Roten Strand, bevor wir nach Oia umziehen. Unsere Unterkunft hier ist ein traditionelles Höhenhaus. Trotz frühsommerlicher Hitze bleibt es hier angenehm kühl. Hier, am nördlichen Ende von Santorini, findet man auch das wohl beliebteste Fotomotiv der Insel. Als wir dort am Nachmittag vorbeikommen erwartet uns eine lange Menschenschlange. Wir entscheiden uns dazu, am nächsten Morgen wieder zu kommen – ein Plan der aufgeht.

    Eines der berühmten blauen Dächer

    So geht es noch vor dem Frühstück zu den blauen Dächern, diesmal sind nur eine Hand voll Menschen vor uns da. Unter anderem auch ein Brautpaar, welches hier in aller früh schon Hochzeitsfotos macht. Nach ein paar Minuten sind wir an der Reihe. Mit diesen ikonischen Fotos im Gepäck geht es weiter zur nächsten Insel – mehr dazu im nächsten Beitrag.