Der Tayrona Nationalpark

Einer der Hauptgründe, weshalb Menschen in die Region Santa Marta reisen, ist der Tayrona Nationalpark. Auf rund 150 Quadratkilometer gibt es hier nicht nur eine vielfältige Flora und Fauna zu bewundern, sondern auch wunderbare Strände zum Entspannen. Natürlich habe auch ich einen Tagesausflug in den Nationalpark unternommen.

Die Karte des Parks

Um von Santa Marta aus in den Park zu kommen gibt es mehrere Optionen. Einerseits mit dem Bus zu einem der Eingänge oder mit dem Boot direkt an einen Strand. Dann gibt es auch noch die Option einer geführten Tour. Ich hab mich für die günstigste Variante entschieden – den Bus. Dieser fährt etwa alle 20 Minuten vom Markt von Santa Marta ab. Da unterwegs immer wieder Leute zusteigen brauchen wir rund 90 Minuten zum Haupteingang des Parks. Dafür kostet die Fahrt nur umgerechnet rund 2 Euro.

Der Beginn des Wanderweges

Ich komme knapp bevor der Park aufsperrt dort an. Neben den Parkgebühren muss jeder Besucher auch verpflichtend eine Unfallversicherung für den Tag abschließen. Nachdem das erledigt ist geht es mit einem Shuttle rund fünf Kilometer zum Start eines Wanderweges. Dieser führt durch den Dschungel zu den Stränden des Nationalparks. Der Start ist recht flach und schattig, was bei den schwülen Temperaturen angenehm ist.

Einer der Bewohner des Dschungels

Unterwegs gibt es auch einige Kapuzineraffen zu sehen, welche die Banane eines Touristen ergattert haben. Danach wird der Weg hügeliger und gibt schließlich den ersten Blick auf das Meer frei.

Der erste Blick auf den Strand

Kurz darauf treffe ich auf eine Gruppe Ureinwohner, welche frische Kokosnüsse zur Erfrischung verkauft – genau das richtige bei diesen Temperaturen. Ein wenig später komme ich am ersten Strand an, an dem Baden erlaubt ist. Wegen der sehr starken Strömung ist das Schwimmen nämlich nur auf einigen ausgewählten Stränden gestattet.

Der Strand la piscina

Obwohl der Strand und das Meer voll mit Pflanzenresten sind entscheide ich mich für eine kurze Abkühlung im Wasser. Danach mach ich mich auf zum wohl schönsten Strand im Park am Cabo San Juan. Hier findet man gleich zwei Buchten, die zum Schwimmen einladen. Ich suche mir einen Platz am Strand und geh erstmal Baden.

Cabo San Juan

Hier am Cabo San Juan gibt es neben einem Campingplatz auch ein Restaurant – ideal fürs Mittagessen. Wer möchte kann auch in einer Hängematte auf einem Felsen des Kaps übernachten. Und von hier aus hat man auch die Möglichkeit mit dem Boot zurück nach Santa Marta zu kommen.

Die Hängematten über dem Cabo San Juan

Nach dem Mittagessen kommt meine Schnorchelausrüstung zum Einsatz. Und tatsächlich gibt es hier eine Menge an bunten Fischen zu sehen.

Um mehr Zeit am Strand zu haben und mir die zwei Stunden Fußweg zurück zum Bus zu ersparen, entscheide ich mich dazu, mit dem Boot zurück nach Santa Marta zu fahren. Das Meer ist heute sehr ruhig, trotzdem ist die Fahrt eine sehr nasse Angelegenheit. Immer wieder sprüht es einem das Wasser ins Gesicht, gut das alle Schwimmwesten tragen. Schließlich komm ich wieder in meinem Hostel an, jetzt heißt es Sachen trocknen. Morgen geht’s nämlich weiter zum nächsten Halt meiner Reise.

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