Salento – wo der Kaffee zu Hause ist

Das nächste Ziel meiner Reise ist das Kaffee-Dreieck Kolumbiens. Hier, rund um die Orte Armenia, Pereira und Salento wird das schwarze Gold abgebaut und in die ganze Welt exportiert. Während Armenia und Pereira größere Städte mit eigenem Flughafen sind liegt der kleine Ort Salento etwas abgeschieden in den Bergen. Hier schlage ich mein Lager für einige Nächte auf um die Region zu erkunden.

Der Blick von meinem Balkon in Salento

Um von Medellín nach Salento zu kommen ist auf dem Papier recht einfach. Es gibt einige Kleinbusse, die täglich die rund sechs Stunden lange Fahrt hinter sich bringen. Alternativ gibt es normale Fernbusse nach Armenia oder Pereira, von dort kann man dann Bus oder Taxi nehmen um die letzten 45 Minuten nach Salento zurück zu legen. Ich entscheide mich für die Fernbus-Variante mit gemütlichem Business-Class Sitz. Im Nachhinein eine gute Entscheidung, durch starke Regenfälle und Muren in den letzten Wochen dauert die Fahrt nämlich anstelle von sechs gleich zehn Stunden.

Immer wieder muss der Bus warten, da die Straßen nur einspurig befahren werden können

Schließlich komme ich aber in meinem Hostel in Salento an. Der Ort selbst ist relativ klein und kann problemlos zu Fuß erkundet werden. Um zu den Attraktionen außerhalb des Ortes, wie etwa den Kaffeefarmen, zu kommen werden alte Jeeps – Willys genannt – eingesetzt.

Im Inneren des Willys

Die Fahrt mit den Willys ist recht abenteuerlich, zehn Passagiere werden ins Innere des Autos gestopft, bis zu drei Passagiere stehen hinten auf einem Trittbrett. Dafür sind die Fahrten sehr günstig, weniger als zwei Euro kostet der Transport zu einer der rund 20 Minuten entfernten Kaffeefarmen und retour.

Die Sitzbank des Willys

In Salento selbst gibt es außer vielen Restaurants und Souvenirshops nicht viele Attraktionen. Einzig ein Aussichtspunkt, der über sechs Stiegen erreichbar ist, liefert spektakuläre Ausblicke. Mehr zu erleben gibt es aber rund um den Ort. Was genau erfahrt ihr im nächsten Beitrag.

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