Galapagos – Tag 2

Der erste volle Tag auf Galapagos startet mit einer kleinen Wanderung. Um zu deren Ausgangspunkt zu kommen nehmen wir ein Wassertaxi. Diese Boote mit Platz für rund 15 Personen werden überall auf Galapagos eingesetzt um rasch zur anderen Seite der Inseln zu kommen. Hier auf Santa Cruz legen die Boote im Hafen von Puerto Ayora ab, nur wenige Minuten von unserem Quartier entfernt. Am Pier ruhen sich einige Seelöwen auf den Wartebänken aus.

Ein Seelöwe bei seiner Lieblingsbeschäftigung

Ziel unserer Wanderung ist Las Grietas, ein Canyon in welchem sich natürliche Swimmingpools gebildet haben. Der Spaziergang dorthin dauert knapp eine halbe Stunde, vorbei an Salzbecken, welche von den Einheimischen bewirtschaftet werden. Der Weg führt über Vulkangestein – die Galapagos Inseln sind vulkanischem Ursprungs. Noch heute gibt es unzählige aktive Vulkane auf den Inseln.

Ein Swimmingpool in Las Grietas

In Las Grietas angekommen heißt es Schnorchel rauf und rein ins Wasser. Viele Fische zeigen sich an diesem Morgen nicht, trotzdem ist das Schwimmen im kristallklaren Wasser ein Genuss. Nach einer knappen Stunde müssen wir das Wasser wieder verlassen – die nächste Gruppe Touristen ist angekommen. Damit Las Grietas nicht überfüllt ist muss vorab ein einstündiger Zeitslot reserviert werden.

Am Weg zurück legen wir einen Stopp am Playa de los Alemanes ein. Dieser ist nach den vielen deutschen Einwanderern benannt und ein idealer Platz zum schnorcheln. Relativ flach und gesäumt von Mangroven gibt es hier reichlich Fische zu sehen.

Video vom Schnorcheln

Danach gibt’s ein leichtes Mittagessen, denn es steht eine längere Bootsfahrt auf dem Programm. Mit dem Schnellboot geht es rund 2 Stunden zur etwa 60 Kilometer südlich liegenden Insel Floreana. Vor der Abfahrt können wir im Hafen von Puerto Ayora noch eine große Gruppe Rochen bewundern, während unser Gepäck geprüft wird. Hier auf Galapagos wird großer Wert darauf gelegt, das es zwischen den Inseln zu keiner Kontamination mit dort nicht heimischen Tieren und Pflanzen kommt.

Rochen im Hafen von Puerto Ayora

Wir erreichen Floreana gerade rechtzeitig um vor dem Sonnenuntergang noch etwas im Meer zu planschen. Diesen genießen wir anschließend an der Strandbar des Black Sand Beach – der Strand besteht hier aus schwarzem Sand. Nach dem Abendessen geht es dann bald ab ins Bett, morgen steht wieder Schnorcheln auf dem Programm, diesmal sollen wir auch Meeresschildkröten zu sehen bekommen. Mehr davon beim nächsten Mal.

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