Der Weg nach Machu Picchu

Die Ruinenstadt Machu Picchu ist eine der größten Touristenattraktionen in ganz Südamerika. Sie liegt abgelegen rund 75 Kilometer nordwestlich von Cusco auf 2430 Metern Seehöhe. Um die Stadt zu erreichen gibt es mehrere Möglichkeiten.

Die Landschaft am Weg nach Machu Picchu

Sehr beliebt, gerade bei Backpackern, sind die beiden Wanderungen am Inka Trail und am Salkantay Trek. Beide Wanderung führen in 4 bis 5 Tagen bis nach Machu Picchu, allerdings über unterschiedliche Routen. Um die Natur zu schonen gibt es eine maximale Anzahl an Wanderern, die täglich auf den Wegen zugelassen sind.

Der Hauptplatz von Aguas Calientes

Wer es lieber gemütlich hat kann den Zug nehmen. Auch hier gibt es mehrere Varianten, vom Luxuswagon bis zur einfachen Touristenklasse. Die Züge enden im Dorf Aguas Calientes, auch Machupicchu Pueblo genannt, nur wenige Kilometer von der Ruinenstadt entfernt.

Ein Zug im Bahnhof von Aguas Calientes

In der Hauptsaison starten die Züge direkt in Cusco. In der Nebensaison wird die erste Hälfte der Strecke mit dem Bus zurück gelegt, erst am Bahnhof von Ollantaytambo wird auf den Zug gewechselt. Unabhängig davon dauert die Reise von Cusco nach Aguas Calientes rund vier Stunden. Die Züge selbst sind auch in der günstigsten Klasse gut ausgestattet, wobei günstig relativ ist. Für ein Ticket hin und retour muss man zumindest €100 einplanen.

Panoramafenster bieten einen Ausblick auf die Landschaft

Der Ausblick während der Fahrt ist dank der Panoramafenster hervorragend. Draußen zieht eine imposante Landschaft vorbei, während der Zug mit maximal 40 km/h Richtung Machu Picchu tuckert. Hin und wieder kann man auch die Wanderer sehen, die in Gruppen unterwegs sind. Ohne Guide ist eine Wanderung nämlich nicht möglich.

Blick aus dem Panoramafenster

Aguas Calientes selbst lebt vom Tourismus. Das Dorf ist voll mit Restaurants und Hostels, eingerahmt von majestätischen Bergen. Durch den Ort rauscht der Fluss Urubamba, einige Kilometer entfernt gibt es ein Wasserkraftwerk, welches Cusco mit Energie versorgt. Welche Kraft der Fluss entwickeln kann sieht man im Ortskern. Vor einigen Monaten wurde dieses von einem Hochwasser verwüstet, Teile der Gleise wurden weggespült.

Massive Felswände prägen das Ortsbild

Da der erste Zug Cusco bereits um 03:00 Uhr verlässt ist es durchaus möglich Machu Picchu als Tagesausflug zu besuchen. Viele Touristen, so wie ich auch, verbringen aber eine Nacht hier in Aguas Calientes, um ganz am Morgen zur Ruinenstadt aufzubrechen. Was es dort alles zu sehen gibt erzähle ich euch im nächsten Beitrag.

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