Auf nach Peru

Der Titicacasee ist nicht nur der größte Süßwassersee Südamerikas, hier verläuft auch die Grenze zwischen Bolivien und Peru. Nach Peru führt auch mein Weg, auch wenn dieser Dank COVID ein wenig komplizierter ist. Normalerweise verkehren Touristenbusse zwischen Copacabana und dem peruanischen Ort Puno, da die Landgrenze aber erst im März wieder geöffnet wurde, ist der grenzüberschreitende Tourismus noch nicht wieder angelaufen. Somit bleibt mir nix anderes übrig als den Weg nach Peru selbst zu organisieren.

Wobei nach Peru zu kommen relativ einfach ist. Einerseits liegt die Grenze nur rund 20 Minuten von Copacabana entfernt, andererseits brauche ich für die Einreise keinen PCR Test, nur meinen Impfnachweis. Also schnappe ich mir nach dem Frühstück ein Taxi und auf geht’s zum Grenzposten Kasani. Ich bekomme den Ausreise-Stempeln in Bolivien und spaziere zu Fuß über die Grenze. Auf der peruanischen Seite dann erst Mal ein Gesundheitscheck. Neben Temperatur wird auch Blutdruck und Sauerstoffgehalt gemessen. Da meine letzte Impfung mehr als drei Monate her ist, werde ich auch zu einem kostenlosen PCR Test verpflichtet. Wie dieser aufgefallen ist weiß ich nicht, bis heute hab ich kein Ergebnis erhalten. Einreisen darf ich trotzdem, mit der Bestätigung des Ärzteteams in der Hand läuft das kurz und schmerzlos.

Der Grenzübergang

In Peru angekommen wechsle ich meine letzten Bolivianos in peruanische Sol und nehme ein Mototaxi. Damit geht’s ein paar Minuten in den nächsten Ort Yunguyo. Dort wechsle ich in ein Colectivo, mit welchem es rund zwei Stunden nach Puno geht. Puno ist der peruanische Hauptort am Titicacasee, von dort aus gibt es Busse in alle wichtigen Städte Perus.

Mein Colectivo kommt am Südterminal an, also heißt es ein weiteres Mototaxi nehmen um zum zentralen Terminal zu kommen. Dort hab ich dann Glück, denn nur 30 Minuten später fährt ein Bus zu meinem Ziel, der Stadt Arequipa, ab. Die Fahrt dorthin ist mit sechs Stunden veranschlagt, am Ende ist es ein wenig mehr. Das liegt daran, dass wir unterwegs immer wieder Passagiere aufsammeln oder aussteigen lassen. Gut das ich umgerechnet einen Euro mehr für einen bequemen Sitzplatz bezahlt habe.

Mein schicker Sitzplatz im Bus

Gegen 20:00 Uhr Ortszeit komme ich in Arequipa an, jetzt noch ein Taxi zu meinem Hostel. Nach insgesamt 13 Stunden bin ich am Ziel, jetzt ist erstmal duschen angesagt. Was ich sonst so in Arequipa erlebt hab erzähle ich euch dann beim nächsten Mal.

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