Maracanã – der brasilianische Fußballtempel

Der Nationalsport hier in Brasilien ist ganz klar Fußball. Somit ist es auch nicht verwunderlich, das im Land des Rekordweltmeisters eines der geschichtsträchtigen Stadien der Welt steht – das Maracanã. Bei seiner Eröffnung im Jahr 1950 war es mit einer Kapazität von 200.000 Zusehern das größte Fußballstadion der Welt.

Das Stadion von aussen

In nur rund zwei Jahren wurde das Stadion damals für die Fußball Weltmeisterschaft in Brasilien aus dem Boden gestampft. Natürlich fand auch das Endspiel dort statt, in welchem die Mannschaft aus Uruguay das Team aus Brasilien überraschen konnte und 2:1 gewann.

Pelé darf im Maracanã natürlich auch nicht fehlen

Nach dem Einsturz einer Tribüne im Jahr 1992 wurde das Stadion modernisiert und die Kapazität massiv verringert. Für die Fußball Weltmeisterschaft 2014 sowie die olympischen Spiele 2016 wurde das Stadion komplett renoviert, sodass es heute knapp 75.000 Zuseher fasst. Schlussendlich fand hier auch das Finale der WM statt, in welchem Deutschland das Team aus Argentinien besiegte.

Ein Modell des heutigen Stadions

Um das Stadion zu besichtigen kann man einfach direkt beim Eingang des Museums vorbeischauen und dort ein Ticket kaufen. Was man nicht machen sollte ist, so wie ich, eine halbe Stunde an der Stadionkasse anstehen, da gibt’s nämlich nur Tickets für die nächsten Partien. Aufgrund der Pandemie gibt es aktuell keine geführten Touren, die Ausstellungsstücke haben aber alle auch eine Erklärung auf Englisch.

Eine der Umkleidekabinen

Die Tour startet mit einem Who-is-who der brasilianischen Fußballgeschichte sowie Fußabdrücken vieler internationaler Fußballstars. Nach einem Abstecher in eine der vier Umkleidekabinen geht es dann hinaus durch den Tunnel auf den Rasen. Hier kann man auf der Ersatzbank Platz nehmen und die Atmosphäre aufsaugen. Zum Abschluss geht es noch in den Pressebereich sowie in einen kleinen Fanshop. Insgesamt sollte man rund eine Stunde für die Tour einplanen.

Der Spielertunnnel

Für mich ist danach Zeit für ein spätes Frühstück, bevor es auf die zweite Tour geht, die ich für diesen Tag geplant habe. Dazu aber beim nächsten Mal mehr.

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