Der erste Tag in Bogotá

Jetlag sei Dank startet mein erster Tag in Bogotá schon sehr zeitig. So habe ich ausreichend Zeit um vor der heutigen Aktivität – einer Walking Tour – noch eine lokale SIM Karte zu organisieren.

Tipp: Es gibt, wie auch in vielen anderen Ländern, Prepaid SIM Karten die mit einem Paket aufgeladen werden können. Aber anders als zum Beispiel in Mexiko muss die Karte auf euch registriert werden. Das geht zwar theoretisch online, ich habe das für die tigo SIM, die ich im nächsten OXXO gekauft habe, nicht geschafft – meine Passdaten wurden nicht akzeptiert. Ich bin daraufhin in einen Claro Shop, wo eine Mitarbeiterin die Karte gleich für mich registriert hat.

Wenn ich in einer neuen Stadt ankomme starte ich gerne mit einer Walking Tour. Auf diese Weise bekommt man einen guten ersten Überblick über den Ort, Informationen zu Sehenswürdigkeiten die man sich später im Detail ansehen möchte und Insidertipps vom einheimischen Tour Guide was Restaurants, Bars oder andere Aktivitäten betrifft. Ich hab mich an diesem Tag für die Free Walking Tour von Beyond Colombia entschieden.

Falls ihr das Konzept der Free Walking Tour nicht kennt hier eine kurze Erklärung. Die Tour hat keinen fixen Preis, sondern ihr entscheidet am Ende der Tour wie viel sie euch Wert war. Ich hab damit bisher nur gute Erfahrungen gemacht, die Tour Guides kennen sich super aus, sind oft sogar ausgebildete Historiker und gehen gerne auf Fragen und Wünsche der Teilnehmer ein.

Start der Tour war vor dem Museo del Oro, von dort ging es über La Séptima zum Chorro de Quevedo. Auf dem Weg dorthin gab es jede Menge Street Art zu bewundern, rund um den Chorro selbst habt ihr die Möglichkeit das traditionelle Getränk Chicha zu verkosten.

Kapelle am Plazuela del Chorro de Quevedo
Street Art in La Candelaria

Weiter ging die Tour vorbei am Nationaltheater, diversen Museen, wie etwa dem von Fernando Botero, bis hin zum Hauptplatz von Bogotá, dem Plaza de Bolívar. Gespickt war der Weg dahin mit zahlreichen historischen Fakten, Anekdoten und Einblicken in das Leben der Bewohner der Stadt.

Nach guten drei Stunden endete die Tour am Centro Cultural Gabriel García Márquez. Ein idealer Ort um gleich in der Nähe zum Mittagessen eine traditionelle Ajiaco Santafereño zu genießen.

Ajiaco Santafereño

Wer auf der Suche nach Souvenirs ist, wird rund um den Plaza de Bolívar auf jeden Fall fündig. Neben klassischen Mitbringseln wie T-Shirts gibt es auch jede Menge Handwerkskunst zu bestaunen. Am ausgefallensten war sicherlich die aus venezolanischen Banknoten hergestellten Taschen und Figuren.

Souvenirs

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