Èze – hoch über der Côte d’Azur

Unser letzter Tagesausflug führt uns in das malerische Bergdorft Èze, welches zwischen Nizza und Monaco liegt. Reist man, so wie wir, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an, gibt es mehrere Optionen. Mit dem Zug ist man von Nizza aus in rund 15 Minuten in Èze-sur-Mer. Dann kann man entweder den Bus ins auf rund 400m gelegene Èze Village nehmen, oder wenn man es sportlich möchte hinauf wandern.

Blick auf Èze Village von der Küstenstraße Corniche

Wir haben uns für die zweite Option entschieden und einen Bus direkt von Nizza genommen. Die Fahrt dauert rund eine halbe Stunde und führt uns entlang der Küste is das malerische Städtchen. Am besten man sucht sich im Bus nach Eze einen Sitzplatz in Fahrtrichtung rechts, um ungestört den atemberaubenden Ausblick zu genießen.

Vor Ort findet man eine Karte mit allen Sehenswürdigkeiten

In Èze Village angekommen, geht es zu Fuß weiter hinauf. Die Stadt schmiegt sich an die Hänge eines kleinen Hügels, die engen Gassen laden zum Erkunden ein. Ganz am Gipfel erwartet uns ein botanischer Garten, der Jardin Exotique d’Èze. Dieser wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in den Ruinen eine Chateus angelegt und beheimatet eine Vielzahl von Kakteen und Sukkulenten. Neben mediterranen Pflanzen findet man auch viele Exoten aus Afrika und Amerika.

Der Jardin Exotique d’Èze

Auch wenn wir am Weg hinauf ordentlich ins Schwitzen kommen lohnt sich der Aufstieg. Ganz oben werden wir nämlich mit einem herrlichen Ausblick über das Mittelmeer belohnt. Bei guter Wetterlage kann man hier sogar die Insel Korsika sehen.

Die Aussicht vom höchsten Punkt

Am Weg zurück hinunter wählen wir andere Gassen und landen plötzlich vor einem Luxushotel. Wer möchte kann hier in Eze auch übernachten, sollte aber genügend Kleingeld mitbringen.

Die Gassen von Eze

Wir gönnen uns eine Erfrischung in einem Cafe und machen auf dem Weg zurück zur Bushaltestelle noch in einer Parfümerie halt. So endet unser letzter Tagsausflug an der Côte d’Azur. Etwas wehmütig aber mit vielen neuen Erinnerungen treten wir die Heimreise an. Wohin es uns wohl das nächste Mal verschlägt? Seid gespannt!

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