Den meisten Österreichern kommt, wenn sie an das Mittelmeer denken, wohl zuerst Italien in den Sinn. Doch auch dessen Nachbarland Frankreich kann mit malerischen Stränden, glasklarem Wasser und jeder Menge Hitze punkten. In den nächsten Beiträgen nehme ich euch mit, zurück zum letzten Sommer, in dem wir eine Woche an der Côte d’Azur verbracht haben. Vielleicht bekommt ihr ja auch Geschmack auf einen Urlaub im Süden Frankreichs.
Als Homebase für unseren Urlaub haben wir Nizza – die fünftgrößte Stadt Frankreichs – gewählt. Einerseits, da sie optimal für Ausflüge zu den anderen Städten und Dörfern der Region angebunden ist und andererseits da es täglich mehrere Direktflüge von Wien aus gibt.

Unser Quartier in Nizza haben wir zwischen Hauptbahnhof und Strand aufgeschlagen. Wobei sich der Strand doch von denen, die wir aus Italien, Griechenland oder Brasilien gewohnt sind, unterscheiden. Anstatt Sand gibt es hier vorwiegend Steine. Also nichts für Menschen die gerne ihr Handtuch ausbreiten und es sich am Strand gemütlich machen.
Tipp: Wenn ihr vorhabt, mehrere Städte der Côte d’Azur mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden, schaut euch den Pass Sud Azur Explore an. Dieser Pass lässt euch für 3, 7 oder 14 Tage fast alle öffentliche Verkehrsmitteln der Region nutzen.
Entlang des Strandes verläuft die rund sieben Kilometer lange Promenade des Anglais. Hier findet man, neben öffentlichen Strandbereichen, auch unzählige Strandclubs. Dort liegt man dann etwas gemütlicher, was allerdings seinen Preis hat. Hinzu kommt, das man in der Hauptsaison besser schon einige Tage vorher seine Liege und Schirm reserviert.

Um sich einen Überblick über die Stadt zu verschaffen, bietet sich der Parc de la Colline du Château an. Von diesem Hügel im Südosten der Stadt hat man einen wunderbaren Ausblick über ganz Nizza. Der Strand, die Promenade und die Altstadt auf der einen Seite, der Hafen auf der anderen. Hinauf geht es entweder zu Fuß, mit einem Lift im Berg oder mit einem „Touristenzug“.

Die Altstadt von Nizza lädt regelrecht dazu ein, erkundet zu werden. Überall in den engen Gassen der Stadt gibt es etwas zu entdecken. An historischen Gebäuden mangelt es freilich nicht, war Nizza doch schon zur Zeit der Römer besidelt. Die ersten Spuren des Homo erectus reichen sogar 400.000 Jahre zurück.

Auch Kulinarisch hat Nizza einiges zu bieten. Neben klassischer französischer Küche schmeckt man den Einfluss des nahen Italiens. Doch auch einige regionale Spezialitäten gibt es. Dazu zählt Socca, eine Art Palatschinke aus Kichererbsenmehl. Oder die Pissaladière, ein mit Sardinen und Oliven belegter Brotteig. Keine Angst, zum Frühstück darf es trotzdem ein Crossaint sein 😉

Wenngleich Nizza die größte Stadt der Côte d’Azur ist, müssen sich die anderen Orte der Region nicht verstecken. Ganz egal ob man Strandmensch ist, gerne Städte erkundet oder hoch hinaus möchte – für jeden ist etwas dabei. Wir haben uns drei solcher Orte angeschaut, mehr dazu dann in den nächsten Beiträgen!









