Während in der Steiermark aktuell Nebel und Frost regieren, möchte ich euch auf einen Kurzurlaub aus dem letzten Frühling mitnehmen. An einem verlängerten Wochenende im Juni setzen wir uns ins Auto und machten uns auf den Weg in Richtung Italien. Unser Ziel – Lignano. Ein Ort, der in weiten Teilen Österreichs eher für Party und Alkoholexzesse, vor allem zu Pfingsten, bekannt ist. Wir wollten es ein wenig ruhiger angehen und haben uns deshalb in einem Hotel knapp außerhalb des Zentrums einquartiert.

Nach knapp vier Stunden fahrt kamen wir am späten Nachmittag bei unserem Hotel an. Einmal kurz frisch gemacht führte uns der erste Weg direkt zum Strand. Während die Badegäste bereits ihre Sachen packten, tankten wir noch ein paar Sonnenstrahlen bevor wir ins Zentrum weiter spazierten. Schließlich schlug der Hunger zu und wir entschieden uns dazu, den kulinarischen Teil unseres Italien Trips mit Pizza zu beginnen. Abgeschlossen wurde der Abend in einer Cocktailbar, wo wir den lauen Frühlingsabend genossen.

Am nächsten morgen geht es nach dem Frühstück direkt zum Strand. Unser Hotel hat dort ein Kontigent von Strandliegen und Schirmen gebucht, die wir während unseres Aufenthaltes nutzen dürfen. So relaxen wir hier in der vierten Reihe, ganz nahe am Meer. Das ist auch gut, denn obwohl es erst Juni ist heizt uns die Sonne richtig ein. So gehts immer wieder ab ins Wasser um uns abzukühlen.

Zu Mittag holen wir uns nur an einem Kiosk einen Snack, für das Abendessen haben wir nämlich etwas besonderes geplant. Unweit von unserem Hotel gibt es ein Gaucho Restaurant, somit gibts am Abend einen Berg Rindfleisch. Gegrillt natürlich stilecht über dem Feuer, direkt im Restaurant.
Um das viele Fleisch am nächsten Tag abzuarbeiten, leihen wir uns in unserem Hotel zwei Fahrräder aus. Damit gehts durchs Zentrum bis ans Ende von Lignano – unser Ziel ist der Leuchtturm. Dort angekommen gibt’s einen zweiten Kaffee, bevor es quasi auf der Rückseite der Bucht zurück zum Hotel geht. Den restlichen Tag verbringen wir im Hotel, wir pendeln zwischen Pool und Whirlpool hin und her.

An unserem letzten vollen Tag in Lignano geht es nochmals an den Strand. Haben die Menschen rund um uns am ersten Tag noch hauptsächlich Deutsch gesprochen, sind jetzt am Samstag viel mehr Einheimische dort. So hat man nicht mehr das Gefühl, in einer österreichischen Kolonie Urlaub zu machen.
Zum Abendessen gibt es diesmal ein klassiches, italienisches Menü. Eine Vorspeise, Pasta als ersten Gang und Fleisch als zweites Hauptgericht. Zur Verdauung flanieren wir durch die, auch zur später Stunde, gut besuchte Fußgängerzone im Zentrum. Natürlich darf auch ein Gute-Nacht Cocktail in einer Bar nicht fehlen.

Am nächsten Tag steht die Rückreise nach Österreich an. War die Anreise noch problemlos und ohne Stau möglich, sieht es jetzt nicht so gut aus. Die Autobahn ist dicht, das Navi lotst uns über Landstraßen bis nach Udine. Erst dort geht es auf die Autobahn, die wir bei Tarvis gleich wieder verlassen. Hier, kurz vor der Grenze, gönnen wir uns noch eine letzte Pizza und ein Tiramisu, bevor der Kurzurlaub zu Ende geht.
Gut, dass der Sommer aber noch gar nicht richtig gestartet hat. Was wir letzten Sommer noch alles erlebt haben erfahrt ihr in den nächsten Beiträgen 🙂






